US-Regierungs-Einladung wegen fortschrittlicher Umsetzungskompetenz

US-Regierungs-Einladung wegen fortschrittlicher Umsetzungskompetenz

ibf halle angelo juric

Angelo Juric lernte als Autodidakt selbst einen Beruf, den es so noch gar nicht gab. Heute arbeiten rund 300 Smart-Repair-Fachkräfte in Deutschland, die ihre Qualifikation an seinem 2010 eröffneten Institut für berufliche Fortbildung in Halle erlangten.

Der Ideenreichtum und seine fortschrittliche Umsetzungskompetenz führten unlängst dazu, dass Angelo Juric eingeladen wurde, im September 2012 an einem repräsentativen Gastprogramm der US-Regierung in den USA teilzunehmen. Zu den bisherigen Teilnehmern dieses Programms zählen u. a. hochrangige Politikgrößen wie Helmut Schmidt, Gerhard Schröder und Christian Wulff.

Was tun, wenn man etwas kann, bei dem die Nachfrage weitaus größer ist als das Angebot? So oder so ähnlich muss die Ausgangsfrage gelautet haben, auf die Angelo Juric 2009 die entscheidende Antwort fand: Fortbildungen im „Smart Repair“. Die Grundvorrausetzung für seinen Erfolg so Herr Juric: „Ein breites Netzwerk zu den Entscheidungsträgern in diesem Segment in Zusammenspiel mit langjähriger Erfahrung.“

Smart-Repair-Fortbildung

2009 gründete er den Bildungsträger IbF-Halle, das Institut für berufliche Fortbildung. Im April 2010 konnten schon die ersten Fachkräfte ausgebildet werden. Stand heute: bereits über 300 Qualifizierungen wurden durchgeführt und rund 90 Prozent der Absolventen konnten anschließend eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, sich selbstständig machen oder ihrem Arbeitgeber einen entscheidenden Angebotszuwachs bringen. Diese Fakten machen das IbF zum nationalen Marktführer für Smart Repair Qualifizierungen. Die Automobilbranche hat, gerade in Teilbereichen wie Industrie, Service und Handel, die Vorteile von Smart-Repair erkannt.

Smart-Repair-Fachkräfte des IbF Halle sind flexibel einsetzbar und verfügen über das Know-How einer kostengünstigen Reparaturmethode, die zunehmend von Versicherungen gefordert wird. Bis zu 70 Prozent Kostenersparnis sind am Ende auch für große Automobilhersteller Grund Mitarbeiter in Halle weiterbilden zu lassen. Das kontinuierlich aktualisierte Ausbildungskonzept trifft die Bedürfnisse der Unternehmen, von der freien Werkstatt bis hin zum Automobilhersteller, und die der Bildungsinteressierten.

angelo juricEine einst eingerichtete Task-Force, welche heute fortlaufend in engem Kontakt mit großen Konzernen und der Automobilwirtschaft steht rundet das richtungsweisende Konzept ab. Die Ausbildung findet innerhalb von einigen Wochen vor Ort in Halle statt. Für diese Zeit konnte Juric für die notwendigen Übernachtungen – jenseits des Wohnheimcharakters – namenhafte Hallenser Hotels gewinnen.

Die Qualifizierung kann dabei bis zu 100 Prozent von der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern gefördert werden; dies ist aber auch ohne ALG-Bezug, zum Beispiel bei Beschäftigten und Selbständigen, durchaus möglich. All dies führt dazu, dass die Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Halle kommen, um dort unter Realbedingungen an Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller die notwendigen Fertigkeiten zum „cleveren Reparierer“ zu erlernen.

Ausbau des Portfolios

Mit seinen innovativen Ausbildungskonzepten konnte Angelo Juric beispielsweise das Unternehmen WÜRTH überzeugen und kann seinen automotiven IbF-Bereich seitdem unter dem Namen WÜRTH-Akademie führen. Auch die klassische Berufskraftfahrer-Ausbildung erfuhr an der IbF-Halle eine Renaissance, indem sie um den Bereich Transport- und Logistikmanagement ergänzt wurde. Die nächste Innovation im Bildungssegment hat Angelo Juric schon im Visier.

Quelle: TOP Magazin: Ausgabe 3, Herbst 2012

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